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Transplantationsendokrinologie und -diabetes (TREND-Essen)

Für Menschen mit schwerer Organerkrankung bedeutet eine Organtransplantation eine lebensrettende Maßnahme, die auch wieder zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität führt. Gleichzeitig birgt dieser Eingriff und die damit verbundene Notwendigkeit, das neue Organ mit Hilfe von Medikamenten vor der Abstoßung durch das eigene Immunsystem zu schützen, neue Risiken. Die lebenslang eingesetzten Immunsuppressiva weisen unter anderem als typische Nebenwirkung einen negativen Einfluss auf den Zuckerstoffwechsel auf. Es entsteht ein sogenannter Posttransplantationsdiabetes (PTDM). Dieser wiederum kann sich negativ auf das transplantierte Organ und das Überleben des Patienten auswirken. So weisen beispielsweise organtransplantierte Patienten mit einem Diabetes ein höheres Risiko für Infektionen und müssen sich häufiger in stationäre Behandlung begeben.

In unserem Transplantationsschwerpunkt beschäftigen wir uns wissenschaftlich damit das Risiko hormoneller Erkrankungen für organtransplantierte Menschen zu charakterisieren und erforschen, inwiefern eine konsequente Therapie dieser hormonellen Erkrankungen einen positiven Einfluss auf den Krankheitsverlauf und das Überleben des Patienten nach Organtransplantation hat.

PD Dr. med. Susanne Reger-Tan
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PD Dr. med. Susanne Reger-Tan

Oberärztin, Leiterin des DDG Diabeteszentrum & Transplantationsendokrinologie

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