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Universitätsklinikum Essen
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Forschung

Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS)

Das polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) stellt die häufigste hormonelle Störung junger Frauen dar und betrifft schätzungsweise jede 8. Frau im gebärfähigen Alter. Die Erkrankung bedingt einen leichten Überschuß männlicher Hormone und kann somit zu äußerlichen Veränderungen wie übermäßige Körperbehaarung, Haarausfall und Akne, aber auch zu Zyklusstörungen und unerfülltem Kinderwunsch führen. Darüber hinaus liegt charakteristischerweise eine Insulinresistenz vor. Die betroffenen Patientinnen bemerken dies eventuell an bräunlichen Verfärbungen am Nacken oder anderen Körperregionen. Die Insulinresistenz führt zu Übergewicht und bringt ein erhöhtes Risiko für weitere Stoffwechselkomplikationen wie Diabetes mellitus und Fettlebererkrankung mit sich.

Trotz der Häufigkeit der Erkrankung und der wesentlichen Folgen für die betroffenen Patienten existieren bis dato keine zugelassenen medikamentösen Therapien. Die Behandlung erfolgt außerhalb der Zulassung oder im Rahmen von Studien.

Unser wissenschaftlicher Fokus liegt in der Charakterisierung metabolischer Komplikationen, Identifikation von Risikofaktoren und Erprobung neuer Therapieoptionen.

PD Dr. med. Susanne Reger-Tan
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PD Dr. med. Susanne Reger-Tan

Oberärztin, Leiterin des DDG Diabeteszentrum & Transplantationsendokrinologie

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